Michael goes to Warsaw

18Dezember
2013

Weihnachten naht!

Unser Weihnachtsbaum! Unendlich schön. Gehören die Zweige eigentlich nach unten oder oben gebogen? Oder doch eher horizontal?

Ab Montag bin ich endlich wieder in Deutschland. War ich schon lange nicht mehr.

12Dezember
2013

Krankenhaus

Nun ist es doch passiert. Ich habe meinen ersten richtigen Bruch. Ich kam ins Krankenhaus und wurde schön eingegipst. Diagnose:

Kompletter Bruch des kleinen Fingers, Rotation des Knochens und Verschiebung des Knochens in der Hand.

Die Ärzte sind hier sehr nett und freundlich. Aber wenn man zur Nachkontrolle muss, dann bricht hier ein Chaos aus. Jeder keift jeden an, wenn dieser nur fragt, ob er denn nun dran sei (Hier wird nicht aufgerufen, sondern es geht nach Reihenfolge) Leider kann ich jetzt gar nicht mehr Schreiben, Abwaschen etc. und auch nicht mehr Schießen. Die nächsten 5 Wochen wird der Knochen mit der Heilung zugange sein.

Zum Glück sind bereits 8 von 35 Tagen um, also 23 %, und somit fast ein Viertel :P

Jetzt am Wochenende war ich auch mal wieder in Deutschland meine Familie wiederzusehen. UND Meiki war auch da :)

Hier in Warschau haben sie nun auch alles Mögliche dekoriert. Aber seht selbst:

Was mir noch eingefallen ist, als Meiki hier war: Wir waren in einem kleinen Restaurant, "Schlüsselloch" - Die machen ihre Nudeln selber, und zwar unglaublich viele verschiedene. Ich aß leckere schwarze Nudeln mit viiiiel Knoblauch, Muscheln und Chilis. Köstlich. Was Meike aß weiß ich leider nicht mehr genau. Ich glaube etwas mit Honig und Nudeln. Seht selbst:

Hier der Link, falls ihr jemals nach Warschau kommen solltet:

dziurka od klucza

02Dezember
2013

los Meikos!

Meike war da! :]

Wir haben uns ein Zimmer in Praga genommen und von dort aus die Stadt erkundet. Ich hoffe Meiki gefiel es hier sehr :P

Das beste war, dass wir im Lazenki-Park waren. Meike wollte die vielen Eichhörnchen sehen.

Und wir waren auch noch auf dem Kulturpalast. Das war so kalt.. Die Altstadt gefiel ihr ebenfalls. Und ich hatte mein Versprechen gehalten nichts über die Nazis zu erzählen. *Da habe ich einen gut bei dir ;)*

Leider war Meiki viel zu kurz da. Aber bald bin ich wieder in Deutschland und dann sehen wir uns wieder :]

16November
2013

Der Unabhängigkeitstag!

Am 11.11 eines jeden Jahres wird der Unabhngigkeitstag Polens gefeiert. 123 Jahre Teilung durch die Preußen, Russen und Ungarn. Am 11.11.1918 erlange Polen seine Unabhängigkeit wieder.

Leider waren auch dieses Jahr überall Ausschreitungen. Nicht nur, dass die Nationalisten sich einmal wieder mit den Kommunisten prügelten. Dieses Mal wurde auch die russische Botschaft angegriffen. Naja. Eher nur mit Steinen beworfen und mit Silvesterraketen beschossen.

Und wie man die Russen kennt, reagierten sie empört. Schade, dass die heutige Generation noch immer etwas gegen den damals verhassten Besatzer hat, andererseits sind die Russen wohl noch immer nicht über den Verlust Polens hinweg. Kindergarten.

Hier ein kurzes Video, wie es in Warschau zu ging

06November
2013

Martha.

Mir fällt auf, wenn ich den witzigen Blog meiner kleinen Schwester lese, dass ich einfach viel mehr schöne Bilder habe. Zum Beispiel dieses hier:

http://mattielyon.wordpress.com/

Und wo ich gerade diese Weinvernichtungsmaschine erwähne. SIE WAR HIER! :) Das erkennt man vielleicht am obigen Foto. Freitag angekommen, brachte ich sie ins Hostel. Ihr Zimmer aber war von Thailändern besetzt, welche Reis kochten. Ich musste leider lachen, weil es so stark stank.

Am nächsten Morgen stand das Warschauer Ghetto, die Innenstadt, Bier, alte Gebäude und Essen auf dem Plan. Ebenso sollte Martha einige andere Deutsche kennenlernen.

Hier steht Martha an der einzigen noch erhaltenen Mauer des Warschauer Ghettos.

Weiter im Zentrum sind noch zwei Gebäude aus dem 19. Jahrhundert erhalten. Mitten zwischen Wolkenkratzern und modernen Gebäuden.

Party war gut, Martha hat sich amüsiert. Am Ende gab es wie immer Kebab :) Sonntag waren wir noch im Nationalmuseum. Von den vielen Bildern fand ich nur eins wirklich gut. Es zeigt die Warschauer St. Anna Kirche und den Innenhof des Schlosses im 17 Jh.

Montag fuhr Martha auch schon wieder gen Westen. Sehr schade :(

04November
2013

Jackie Chan & Auschwitz

Jackie hat aufgegeben. Er ist in der westlichen Kultur angekommen. Bislang muss ich ehrlich sagen, dass er äußerst nett ist. Morgens wirkt er jedoch immer ein bisschen verplant. Er sitzt in seinem Bett und ist orientierungslos.

 

Und etwas Unerfreuliches. KZ Auschwitz und KZ Auschwitz-Birkenau. Ich habe ein paar Bilder und Eindrücke aufgenommen. Man muss jedoch selbst hier gewesen sein, um all das, was passiert ist, zu realisieren. Wenn man im Nachhinein den Film Schindlers Liste anguckt, gehen einem diese Taten nicht mehr aus dem Kopf.

Hier seht ihr die bekannte Aussage „Arbeit macht frei“ – Eingang zum KZ Auschwitz

Ein Dokument des KZ Auschwitz über die Aufnahme eines Menschen aus der Türkei und ein Dokument über die Einäscherung eines Menschen.

Als die Menschen aus den Sammelpunkten in die Züge geladen wurden, sollten sie ihre Koffer leserlich mit Namen und Anschrift beschriften. Einige sind hier gesammelt worden.

Ausblick aus einer Baracke des KZs. Ausbrechen eigentlich unmöglich.

Hier sieht man die Baracken. Insgesamt 18 an der Zahl.

 

Die Menschen mussten Abzeichen an ihrer Kleidung tragen, damit man erkennen konnte, weshalb sie im KZ waren.

Hier sieht man einen kleinen Ofen, der zur Verbrennung, der durch Gas getöteten Menschen, diente.

 

 

 

3 km weiter vom KZ Auschwitz befindet sich das KZ Auschwitz-Birkenau. Dieses Einfahrtstor kennt eigentlich jeder Mensch.

Auf diesem „Verladebahnhof“ mussten sich Frauen und Kinder in eine Reihe stellen und die Männer daneben. Frauen und Kinder wurden eigentlich sofort in die Vergasungsgebäude geschickt. Die Männer wurden selektiert. Wer arbeiten konnte ging nach links. Wer nicht arbeiten konnte musste nach rechts. Er wurde auch sofort vergast.

Das Innenleben einer Baracke. Hier schliefen die Häftlinge.

Von außen sehen sie so aus:

Das sind die Ruinen eines Ofens. Die Deutschen demontierten die Öfen, transportierten diese in andere KZs und sprengten die Gebäude, bevor die Russen die KZ Häftlinge befreiten.

Dort wo das Dach eingefallen ist befand sich der Eingang zu den Öfen. Davor befanden sich die „Duschen“ – die Leute wurden vergast, die Leichen gestapelt und in die Öfen transportiert.

Ganz hinten sieht man die Treppe, über welche die Menschen in den Keller geführt wurden und sich ausziehen mussten. Ihnen wurde geraten, dass sie sich merken wo ihre Sachen liegen, damit sie diese nach der „Dekontaminierung“ schnell wiederfinden konnten.

23Oktober
2013

Krakau

Wow. Mein letzter Eintrag ist schon lange her. Es hat sich viel getan.

Meinen Mitbewohner Tan habe ich euch noch nicht vorgestellt. Ein Chinese aus einer chinesischen Stadt. Und er ist ziemlich nett. Aber auch sehr merkwürdig..

Das erste was merkwürdig ist:

Jeden Morgen baut er das zusammen. Ganz merkwürdig.

Jedoch verfällt er immer mehr dem undisziplinierten Studenten. Nun macht er sein Bett nur noch nachmittags. Und es gab plötzlich eine Überraschung.

Sieht schon ganz hübsch aus.

Jetzt am Wochenende war ich mit 146 anderen Erasmusstudenten in Krakau und am Sonntag im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau.

Am Freitag gab es die Tram-Party. Party machen und durch die Stadt fahren. War schon recht geil.

 

Am Samstag war dann der Besuch der Altstadt Krakaus geplant. Hier ein Bild des berühmten Marktplatzes:

Das Stadttheater:

Das Königsschloss:

Ein altes Eingangstor zur Stadt. Die weiße Mauer war die erste und beschützte die Stadt vor den Barbaren. die weiteren Ziegelsteine kamen später hinzu:

Nachmittags hatten wir dann Freizeit aber alle sind ins Bett, da die Tram-Party doch recht lang dauerte.

Ich berichte gleich noch über Auschwitz.

14Oktober
2013

Laufen!

Endlich!

Heute war der große Tag. Ich habe mir wieder eine Laufausrüstung zugelegt. Meine jetzige liegt eingepackt in Deutschland :/

Und wie das hier stinkt.. In der Stadt Laufen ist nicht so das Wahre. Habe mit gerade eine Strecke herausgesucht, die ein bisschen außerhalb Warschaus liegt. Muss mit dem Bus fahren. Aber zurück wird gelaufen :)

Bis bald


Michi

09Oktober
2013

Studienbeginn

Vor sieben Tagen der letzte Eintrag. Wird wieder Zeit ;)

 

Ich war letztens erst mit Maren in Praga, der östliche Stadtteil in Warschau auf der anderen Seite der Weichsel. Dort stehen noch Häuser von vor dem Krieg und der Zerstörung Warschaus.

Uuuuund, eine weitere Sehenswürdigkeit, die alte Wodkafabrik :P

Des Weiteren habe ich endlich eine Milchbar gefunden. Dort gibt es gutes Essen zu günstigen Preisen. Die Milchbars kamen im Kommunismus auf und die Bevölkerung nahm das Angebot danken an. Heute findet man dort Geschäftsleute, Studenten und alles andere.

 

Und endlich, die Vorlesungen fangen an!

Hier befindet sich leider nur mein Polnischkurs:

Am Montag war meine einzige Vorlesung auf polnisch: Investitionsprojektanalyse. In der ersten Stunde habe ich generell nur ein Drittel verstanden. Die wirft auch mit Wörtern um sich, man, man, man. Ich weiß gar nicht wie Martha das mit ihrem Franzäösisch macht. Jedoch sind Dinge wie Auf- und Abzinsen selbsterklärend. Mal sehen wie es nächste Woche wird.

Dienstag habe ich dann Production Mnagement gehabt. Und das hat es in sich. Es sind zwar nur 90 min in der Universität. Jedoch müssen wir jede Woche eine Präsentation über unsere Hausaufgaben abhalten. Zu nächster Woche sollen wir einen Logistigplan einer Bar erläutern, was die Leute bestellen sollen wir betrachten und die einzelnen Mitarbeiter betrachten und ihre Aufgabe in der Logistikkette erläutern.

Klingt nett :)

Marketing wird nicht minder anstrengend. Der will von uns innerhalb einer Woche ebenfalls eine Präsentation haben, welche über 50 min gehen soll. Ich bin gespannt.

Heute, am Mittwoch, habe ich frei und habe noch gar keine Ahnung was ich machen soll. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Michi

01Oktober
2013

Łazienki-Park

Ihr lacht mich immer aus und guckt angewidert, wenn ich mir zum Frühstück etwas Warmes mache. Dann solltet ihr mal in ein polnisches Studentenwohnheim gehen. Die Küche ist voll. Von Bigos über Suppe wird so vieles zubereitet. Liegt wohl in den Genen der Polen, dass man morgens Hunger auf Warmes hat ;) à propos Bigos, ich habe mir fertiggekochten, nur noch im Topf aufzuwärmenden Bigos im Glas gekauft. Der kommt nicht einmal ansatzweise an den meinen Papas ran. Chapeau, Papa! :P

Bigos, müsst ihr wissen, ist eines der Nationalgerichte in Polen.

"ein traditionelles Eintopfgericht, das aus gedünstetem Sauerkraut mit verschiedenen Fleisch- und Wurstsorten sowie weiteren variierenden Zutaten besteht. [...] Die Grundzutaten des Gerichts sind Sauerkraut, Pilze und Trockenpflaumen sowie Schweinefleisch oder Schinken und verschiedene Wurstsorten, die bei geringer Hitze gegart werden. Unter anderem werden manchmal Wacholder, Lorbeer und Piment mitgegart."

Gestern war ich mit Felix (Österreich) Grzegosz, Mateusz & Maren im Łazienki-Park, zu deutsch Park der Bäder. Es ist ein riesen großer Park, mitten in Warschau. Die vielen schönen Gebäude wurden durch die Nazis nach dem Warschauer Aufstand niedergebrannt und mussten rekonstruiert werden.

Dort laufen Unmengen an Eichhörnchen herum, die handzahm sind. Das schaut recht ulkig.


Das war's wieder einmal von mir. Bis bald

Pozdrawiam

Michał

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